DELTA-Forum
 

 

„Radsportclub RSC DELTA hilft Düsseldorfer Bedürftigen"

In der Zielausrichtung möchte der Radsportclub DELTA e.V. zusammen mit anderen Radsportvereinen die im Jahre 2007 ins Leben gerufene Initiative zur tatkräftigen Unterstützung von Düsseldorfer Bedürftigen ausweiten.  
 

Eingesammelte Geldspenden, anlässlich von Sport- oder sonstigen von Vereinen getragenen Veranstaltungen, sollen jeweils zum Ende eines jeden Jahres an zuvor ausgewählte Trägereinrichtungen übergeben werden. Diese sollten zuvor, soweit es die Vereinslage zuläßt, auf volle Hundertbeträge aufgerundet werden. 
 

Wer Interesse an unserer Hilfeaktion hat und beim Aufbau einer Düsseldorfer Initiative von Radsportlern hat und mitwmachen möchte, kann sich gerne via Mail (siehe Impressum) bei uns melden.  

 

"Stimulanzien oder verbotene Präparate" 

Am Thema Doping kommt kein Sportler mehr vorbei. Negativschlagzeilen bestimmen unseren Alltag. Anabolika oder Diuretika - die Welt der verbotenen Substanzen ist so vielfältig wie die der Sportarten.

Helmut Papst, Dopingkontrolleur im Auftrag der Nationalen Doping-Agentur, kurz NADA, sagt: "es gibt keine Sportart, bei der nicht gedopt wird". Stimulanzien sorgen z.B. dafür, dass Schachspieler wach und munter bleiben. Dramatischer ist die Einnahme von Weckaminen, die sogar zu Realitätsverlust führen können. Betablocker gegen Bluthochdruck, überwiegend eingesetzt beim Schach, Curling oder auch Kegeln, stehen ebenso auf der Verbotsliste. Im Visier der Fahnder stehen seit langem verschiedene Anabolika. Diese werden im übrigen gerne auch von Fussballern wegen der enormen Kraftentwicklung eingenommen. Bereits in 2005 konnte in derselben Sportart die harntreibende Einnahme von Diuretika (Haarwuchs-mittel) erstmalig nachgewiesen werden. Als besonderen Nebeneffekt führt eine Ver-ringerung der Urinkonzentration zu einer Verschleierung weiterer Präparate. Boxern und Gewichthebern wird gerne Furosemid als Schleifendiuretika, zur vehementen  Gewichtsreduzierung wegen verstärkter Wasserausscheidung über die Niere, verabreicht.

In jüngster Zeit sind Cannabinoide bei Wintersportlern beliebt und helfen so, die steilsten Hänge hinunterzukommen. Bereits im Jahre 2002 wurden Spuren des synthetischen Stimulans Methylamphetamin gefunden. Im alpinen Sportbereich wird die Kraftausdauer durch Nandrolon gefördert, welches den Stoffwechsel anregt,  Muskelmasse aufbaut und gleichzeitig den Körperfettanteil verringert. Radsportasse setzten zuletzt eher auf Erythropietin (EPO) wegen der erhöhten Sauerstofftrans-portkapazität. Als sinnvolle Weiterentwicklung gilt das Erythropoetin-Derivat Darbepoetin alpha. Immerhin konnte dieses in der A-Probe von Skilangläufer Johann Mühlegg in 2002 nachgewiesen werden.

In der letzten Zeit wurde die EPO-Nachweisbarkeit so optimiert, dass neue Manipu-lationsmöglichkeiten gefunden werden mussten. Eigenbluttherapie und Wachstums-hormone (Nandrolon, Testosteron) kamen so mehr und mehr in Mode.                        Diese beeinflussen die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane und regeln den Eiweißaufbau in der Muskulatur. Zuletzt bei Floyd Landis, dem Tourgewinner in 2006. Die Welt der Dopingsubstanzen ist vielfältig; eines haben sie jedoch alle gemeinsam - sie stehen auf der Liste der verbotenen Substanzen. Wer sie benutzt, schummelt und macht sich obendrein noch strafbar.

Für mich allerdings steht heute schon fest, dass es auch künftig Dopingsünder geben wird, die es einfach zu überführen gilt.   

Ralf Brunner, 1. Vors.